Aus Anbieter- und/oder Netzbetreibersicht ist eine einheitliche Bauweise für einen störungsarmen Netzbetrieb immer erstrebenswert. In Abhängigkeit der individuellen Ziele und Strategien stellen vollständige Spezifikationen und überprüfbare Meilensteine und Dokumentationen parallel zur Leistungserstellung unverzichtbare Instrumente dar. Ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen, ist es meist schon zu spät für Nachbesserungen.
Die Herausforderung „Glasfaserschließung“ variiert je nach Kundensegment:
Einfamilienhäuser (EFH)
Hauseinführung eines Kabels mit anschließender Montage eines ONTs ohne NE4 Leitungsverlegung mit Gestattung des Eigenheim-Eigentümers (Unterschrift)
Schulen
Hier gibt es spezielle Förderprogramme und Fördergelder, die die Bereitstellung von Glasfaser-Internetanschlüssen spezifizieren.
Kundenansprache, Motivation, Ziele, Leistungstiefe, Kosten, Material, Mitwirkungspflichten, Bauaufwand, Kommunikation usw. sind sehr unterschiedlich. Speziell Sonderthemen wie Schulen und/oder die Wohnungswirtschaft erfordern Spezialwissen, da speziell der Bereich Wohnungswirtschaft in sich schon eine hohe Differenzierung an Anforderungen und Herausforderungen bei WEGs, Genossenschaften, Verwaltern, Bauträgern, Mietern etc. beinhaltet.
Es hat berechtigte Gründe, warum die heutigen FTTH-Ausbauquoten ausschließlich auf angeschlossenen Ein- bis Vier-Familienhäusern basieren. Der Mehrgeschossbau mit seiner NE4 ist eine „Spezialdisziplin“ im Glasfaserausbau. Die digitale Teilhabe einer jeden Wohnung ist eine echte Herausforderung.